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Nach einem Jahr erwirtschaftet die LED-Lampe Gewinn Bis zu 30 Euro Ersparnis pro Leuchte im Jahr Die LED-Technik gibt es schon lange, denn als Leuchtdioden in elektrischen und elektronischen Geräten werden schon seit langer Zeit kleine LEDs eingesetzt. Als Beleuchtungstechnik ist die Verwendung der LED jedoch noch recht jung und daher nicht so bekannt, wie andere Beleuchtungstechniken. Was ist eigentlich ein LED? LED ist die Abkürzung für Light Emitting Diode, also eine lichtemittierende Diode. Genau genommen handelt es sich bei einer einzelnen LED um ein Halbleiter-Bauelement, das aufgrund des Materials, aus dem es besteht, wie von selbst leuchtet, sobald Strom in der richtigen Richtung durch dieses Element fließt. Anders, als herkömmliche Glühlampen, die ohnehin in naher Zukunft vom Markt genommen werden, aber auch anders, als Energiesparlampen, benötigen LED-Lämpchen weder ein besonderes Gas noch andere Medien, um zu leuchten. LED-Lampen erzeugen keine Wärme Die für die Verwendung als Beleuchtungsmittel wichtigste Eigenschaft der LED ist die, dass sie fast keine Wärme erzeugen. Denn gerade die Wärme ist es, was den Energieverbrauch einer Lampe ausmacht. Glühlampen leuchten nur aufgrund der Wärmeentwicklung, daher benötigen sie enorm viel Strom, der gar nicht für die Stärke des Lichts verbraucht wird, sondern nur für die Wärme. Selbst die vielgepriesenen Energiesparlampen, die deutlich weniger Energie verbrauchen, als die früheren Glühlampen, erzeugen noch einen erheblichen Anteil an Wärme und vergeuden damit viel Energie. Anders ist es bei LED-Lampen, sie erzeugen kaum Wärme, sondern leuchten allein aufgrund ihrer Zusammensetzung. Eine LED-Lampe kann man daher auch noch bedenkenlos berühren, nachdem sie mehrere Stunden geleuchtet hat. LED sind fast unzerstörbar Da eine LED-Lampe kaum Wärme erzeugt, nicht aus dünnem und empfindlichem Glas besteht und kein Vakuum benötigt, ist sie fast unzerstörbar. LED-Lampen können nicht implodieren und es gibt keinen Leuchtfaden, der durchbrennen könnte. Auch Erschütterungen können einer LED-Leuchte keinen Schaden zufügen. Selbst im Außenbereich sind sie problemlos einsetzbar. Beispiel E27 LED Lampe. Moderne LED-Lampen haben daher eine Nutzungsdauer von 50 000 Stunden und mehr, das sind zehn oder sogar fünfzehn Jahre. Sie fallen nicht abrupt aus, sondern die Alterung einer LED-Lampe erkennt man daran, dass das Licht schwächer wird. LED spart Energie und bares Geld Eine LED-Lampe benötigt über 90 Prozent weniger Energie, als herkömmliche Beleuchtungsmittel. Daher ist die LED-Technik die Beleuchtungstechnik der Zukunft. Das ist einer der Gründe dafür, dass moderne Taschenlampen inzwischen fast ausschließlich mit LED-Leuchtmitteln ausgestattet sind, denn dadurch können Taschenlampen in so kleinen Formaten hergestellt werden, dass sie ihren Namen verdienen. Mit nur zwei kleinen Mignon- oder Microbatterien, oder sogar mit Knopfzellen leuchten LED-Taschenlampen genauso lange, wie die früheren Modelle mit drei oder mehr großen Mono-Batterien. Was für Taschenlampen gilt, das trifft natürlich auch auf Deckenleuchten zu. Der Energieverbrauch der LED-Lampen ist so niedrig, dass die Ersparnis schon nach einem Jahr den Kaufpreis einer LED-Lampe ausgeglichen hat. Danach erwirtschaftet die LED-Lampe über ihre lange Lebensdauer Gewinne, denn von diesem Moment an spart man einfach Energie und damit bares Geld. Gegenüber einer Glühlampe mit 100 Watt spart eine vergleichbare LED-Lampe rund 30 Euro im Jahr und selbst verglichen mit einem 20 Watt-Halogenstrahler beträgt die jährliche Ersparnis noch fast 5 Euro.
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